Ostenfeld – ein Ort zum Wohlfühlen

Hochgelegen auf einem Geestrücken bietet sich rings um die lebendige Ortschaft ein herrlicher Blick in die Weite. Mit den stilvoll erhaltenen Bauernhöfen und Gebäuden wird Ostenfeld von vielen Besuchern und Einheimischen als eine der schönsten Gemeinden Nordfrieslands betrachtet. Im Mittelpunkt des Ortes steht die St.-Petri-Kirche aus dem Jahre 1772. Schon von weitem sichtbar, erinnert sie den Menschen daran, dass er eine geistliche Mitte braucht. Sehr bekannt ist das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert. Seit jeher wurden die Kinder der Region darin getauft. Außer in der Kirche findet sich dieses auch in der Mitte des Ostenfelder Wappens wieder als Symbol für die St.-Petri-Kirche. Das Becken ist Zeuge einer langen Geschichte der Menschen in und um Ostenfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr bekannt ist auch die Ostenfelder Tracht. Bis etwa 1900 wurde sie noch getragen und auch heute noch sind Originalteile vorhanden. Die Ostenfelder lebten von der Landwirtschaft. Da die Bauern frei waren, brachten sie es zu Wohlstand. Die silbernen Knöpfe und Broschen an der schwarzen Sonntags- oder den bunten Alltagstrachten zeigen den Reichtum der Bauern.

Theodor Storm griff die „Die Ostenfelder Weiber mit ihren rothen Jacken, die Mädchen von den Inseln mit ihren Kopftüchern und feinem Silberschmuck, dazwischen die hochgethürmeten Getreidewagen“ in der Novelle Aquis submersus auf. Diese wurde 1876 von ihm geschrieben und beschreibt sehr anschaulich und malerisch die damalige Gesellschaft und Lebensweisen.